Montag, 23. Dezember 2013

Weihnachtszeit Winterzeit – Geschichtenzeit
 

Ist ja Winterzeit. Mag der Kevin ja gerne – Winter. 

Da legt sich die Tante Natur zur Ruhe. Bis zum nächsten Tag. Die Zeit von der Tante Natur läuft ja anders als die vom Kevin. Und wenn sie dann noch ihre weiße Daunendecke aus Schnee über sich ausbreitet, damit alle gut schlafen können. Ja, dann kehrt Ruhe ein. Und dann ist Zeit, um am Feuer zu sitzen und Geschichten zu erzählen. Und klar, dass ist dann Kevin-Zeit. Plauder-Zeit. 
Kamin-und-heiße-Schokoladen-Zeit.

Und dann kommt ja auch Weihnachten.  

Hat der Kevin sich einen Weihnachtsbaum gestrickt - aus Togo. So zum mitnehmen, im Knopfloch. Könnt Ihr hier sehen. 

























Könnt Ihr Euch auch nachstricken. Zur Erinnerung an die beiden Weihnachtshelden, jaaa. 

Die Geschichte kommt jetzt.

Feiern ja zu Weihnachten die christlichen Kindergärten die Geburt von ihrem Chef – oder so.Und da gibt’s ja auch so ´ne tolle Geschichte. Von der Geburt. 
So mit: Es begab sich zu der Zeit…

Ja und da kommt auch ein Eselchen vor. Und ein Ochse. Hat sich der Kevin gedacht, er erzählt die Geschichte mal so aus der Eselsperspektive. Also…

Samstag, 21. Dezember 2013

Eine Nach-Freitag-Plauderei

Weihnachtsstress…  

… kennt der Kevin nicht. Und macht er sich auch nicht, neee.

Stress kommt ja aus dem Englischen, sagt die Tschackeline. Und bedeutet Druck, Anspannung.

Druck macht der Kevin höchstens mit Kartoffeln – beim drucken von bunten Bildchen im Kindergarten. Und anspannen tut ja der Weihnachtsmann. Die Rentiere. Aber doch nicht der Kevin.

Ne, erst mal ´ne gute Tasse heiße Schokolade und dann ganz entspannt – also so ohne Schlitten – ins Städtchen. Zum Einkaufsbummel. Hat der Kevin heute nämlich mit dem Onkel Kurz gemacht. Der brauchte Creme fürs Gesicht. Zum pflegen. Waren wir in der Parfümerie. Hatten die aber nichts da für den Onkel Kurz. Der Onkel Kurz wollte nämlich eine Creme, die seine Falten nicht gefährdet. Hat die Tante im Laden gelacht und nur den Kopf geschüttelt. War der Kevin zuerst auch verwirrt. Holen sich die Leute doch immer Creme gegen Falten.

Hat ihm dann der Onkel Kurz aber erklärt. Hat der nämlich gesagt, dass er hart an seinen Falten gearbeitet hat. Viel gelacht und viel geweint. Sich Sorgen gemacht und gelumpt. Geschmunzelt und die Stirn in Gedanken, also in Falten, gelegt. Und das ein langes Leben lang. Und das sollen ihm die Leute auch ansehen können. Findet der Onkel Kurz.

Ist der Kevin mal wieder in sich gegangen. Kennt Ihr ja. Inneres Türchen und so. Und als der Kevin wieder draußen war hat er zum Onkel Kurz gesagt:  


Find ich gut!!!! Falten sind was Ehrliches!!!!

Jaaa, kannst du den Leuten ansehen, ob und wie sie gelebt haben. Braucht sich doch niemand verstecken. Wenn Leben so seine Spuren hinterlässt, oder? Ist ja auch nix Schlimmes, wenn du alt wirst.

Wollen doch alle Leute. Immer älter werden. Aber dann will´s keiner gewesen sein. Ist doch komisch. Kommt dem Kevin irgendwie verlogen vor. Und sollst du doch nicht lügen. Sagen die Großen doch immer. Aber sich dann selber nicht dran halten.

Ne, findet der Kevin schön, dass der Onkel Kurz zu seinen Falten steht. Macht der Kevin auch, falls er mal groß wird.

Falten sind so die Orden des Lebens. Findet der Kevin. Kannst du dann voller Stolz im Gesicht tragen und zeigen: Schaut her, ich habe gelebt!

Also, dem Kevin kommt keine Anti-Falten-Creme unter den Weihnachtsbaum. Lieber ein schönes Buch mit Witzen. Zum Lachen! Oder Denk-Geschichten. Zum Grübeln. Oder ´ne gute Flasche roter Traubensaft für den Onkel Kurz – zum Lumpen. Auf dass die Falten was zum Lachen haben.

Ja, in dem Sinne wünscht Euch der Kevin eine schöne Weihnachtszeit – ohne Stress. Aber mit Falten.

Und zu Weihnachten gibt´s dann noch ´ne Geschichte. Mit Eseln und Ochsen und Stur-Sein. Aber das ist eben eine andere Geschichte. Kommt dann in drei Tagen. 

Und bis dahin – schön entspannt bleiben. Und pflegt Eure Falten.

Freitag, 13. Dezember 2013










Spare in der Zeit... 

… dann hast du in der Not. Hat die Oma von der Tschackeline immer gesagt. Hat der Kevin drüber nachgedacht. Find ich gut. Hat sich der Kevin erst einmal ein Sparschwein gestrickt.

Könnt Ihr hier sehen. 

























Ja und dann will das ja gestopft werden. Also nicht, weil der Kevin ein Loch rein gemacht hat. Neee. Weil das schön rund werden will. Eben gefüllt.

Freitag, 6. Dezember 2013







 




Nikolaustag 

Ja, ist ja heute.

Ist ja so ein wichtiger Bischof beim katholischen Kindergarten. Soll der früher ja so immer die armen Leute beschenkt haben. Und das feiern dann die Leute heute. Hat der Kevin aber früher nicht gemocht. Kam der nämlich immer mit so ´nem dicken Buch. Und da stand dann nix gutes über den Kevin drin. Und dann hat der das auch noch vor allen Leuten ausgeplaudert. Jaaa!

War dem Kevin fürchterlich peinlich. Und der Kevin wusste auch gar nicht, woher der das wusste. Hat nur Mistrauen gesät – das dicke Buch.


Donnerstag, 28. November 2013










Die Tante Hoffnung stirbt zuletzt …

…sagt die Tschackeline ja immer, so als „Russin“.

Ja, hat die Tschackeline russische Wurzeln. Kommen ihre Vorfahren von dort. Ist aber ´ne andere Geschichte.

Auf jeden Fall, gibt´s da so ein russisches Sprichwort, eben das, dass die Hoffnung zuletzt stirbt. Hat der Kevin drüber nachgedacht. Also in sich gegangen, kennt ihr ja. Inneres Türchen auf und so…


Und dann hat der Kevin gesagt: Neee, die Hoffnung stirbt nie. Zumindest nicht beim Kevin.


Jaaa, selbst wenn der Kevin mal seinen letzten Odem in die Ewigkeit hineinhaucht. Sagen die Leute ja so… Nee, hat der Kevin gerade erfunden.


Sonntag, 24. November 2013

Froschkönig
Grimmsche Märchen, nachgeplaudert von Kevin Kurz.

Das Märchen vom Froschkönig kennt Ihr bestimmt.

Spielt so ´ne Prinzessin mit ´nem goldenen Ball im Park. Fällt ihr in den Brunnen. Schaut sie blöd aus der Wäsche. Sitzt ein Frosch im Brunnen. Ist eigentlich ein verwunschener Prinz. Bietet der Prinzessin an, ihren goldenen Ball zu holen, wenn sie ihm verspricht, mit ihm zu spielen und Tisch und Bett zu teilen.

Sagen die Leute ja so. Obwohl der Kevin nicht so genau weiß, was du dann mit einem halben Bett anfangen sollst. Aber egal. Verspricht die Prinzessin. Bekommt ihren goldenen Ball. Ekelt sich dann aber vor dem Frosch.
Als wenn Mädchen immer so Pienzchen wären. Ist aber in Märchen so.

Donnerstag, 21. November 2013










Die kleine Wertschätzung 

Ja, kam die vor kurzem mal wieder vorbei. In Kevins Kindergarten. Ist die ja oft zu Besuch bei uns. Freut sich der Kevin ja immer, wenn sie reinschaut. Ja, die sieht in allen Leuten ihren Wert, so als Schatz. Und die findet in jedem einen Schatz. Die ist so ´ne richtige Schatzsucherin – und Finderin.

Freitag, 15. November 2013











Den Bock zum Gärtner machen … 

Ja, hat der Kevin gestern gemacht. Sagen die Leute ja so: Den Bock zum Gärtner machen. Und meinen damit, dass das nicht gut sei. Kommt aber immer auf die Situation und den Bock an. Findet der Kevin.

Gestern hat er den Sägebock rausgeholt und mit dem Onkel Kurz im Garten Feuerholz gemacht – für den Kamin. Das hat Spaß gemacht. Ja, haben wir die alten Äste zersägt. War ganz schön viel Arbeit. War der Bock sehr hilfreich – fürs sägen. War also gut, ihn zum Hilfs-Gärtner zu machen.

Freitag, 8. November 2013










Blöde Witze… 

Ja, hat der Motzi den Kevin angestubst und gesagt: „Wieso dumm gelaufen, du bist doch gar keine Blondine.“ Und dann hat er gelacht. Stand der Kevin auf dem Schlauch. Wusste er nicht, worum´s geht. Hat der Motzi auf Kevins letzten Blöckcheneintrag angespielt. Hat er dann den Witz erklärt: Was ist eine Blondine beim joggen? War die Tschackeline sofort stinksauer. Hat die losgezetert! Jungs und Vorurteile und nur, weil eine blond ist, muss die ja nicht gleich blöd sein. War die Hölle los. Musste der Kevin erst einmal eine Kindergarten-Friedens-Konferenz einberufen. Ist aber ´ne andere Geschichte.

Auf jeden Fall, hat der Kevin mal über Haarfarben nachgedacht. Ja, warum blond so beliebt ist bei Jungs. Und warum sich so viele Mädels die Haare blond färben. Trotz des dummen Vorurteils.

Mittwoch, 6. November 2013

Das ist jetzt aber dumm gelaufen…

Ja, hat der Onkel Kurz einfach keine Zeit gefunden, hat er gesagt – um die Freitagskolumne aufzuschreiben.

Sagen die Leute ja so, dass sie die Zeit nicht gefunden haben. Hat dann auch der Onkel Kurz gesagt.

Der Kevin findet ja immer die Tante Zeit. Die versteckt sich nicht vor ihm. Die ist immer da. Ja, manchmal muss sich der Kevin dann eben die Zeit nehmen. So ans Händchen. Wenn´s ihm wichtig ist. Aber finden tut er sie immer.

Gut, manchmal ist sie ein bisschen dünn, wie die Tschackeline. Dann reicht sie nicht aus, um alles zu tun. Das liegt dann aber nicht an der Tante Zeit. Das liegt dann daran, dass sich der Kevin zu viel vorgenommen hat. Muss der Kevin dann Priori.., also muss der Kevin sich entscheiden, was ihm jetzt wichtiger ist. Und dazu stehen.

Ja und das hat der Onkel Kurz getan und dann war eben keine Zeit mehr übrig für die Kolumne. War der Kevin auch nicht böse. Kannst du nicht immer das wichtigste für andere sein. Musst der Kevin auch mal sehen, dass es andere Menschen und Dinge gibt, die mal wichtiger für den Onkel Kurz sind.

Geht den Leuten und auch dem Kevin oft so, dass sie denken, sie wären das Wichtigste auf der Welt. Sind sie ja auch. Für sich selber. Aber eben auch die anderen. Dann für sich. Klingt jetzt kompliziert, ist aber einfach. Wir sind alle wichtig, wir verdienen alle die Aufmerksamkeit von der Tante Zeit. Und wenn mal jemand keine Zeit für uns hat, heißt das noch lange nicht, dass wir ihm unwichtig sind. Bedeutet oft nur, dass er gerade seine Zeit für was anderes braucht. Für sich selber oder jemand anderen.

Und dann versucht der Kevin eben nicht traurig oder böse zu sein. Dann sagt sich der Kevin, war halt gerade nicht genug Zeit da. Zeit für ihn. War mal Zeit für jemand anderen.

Und somit gab´s halt keine Freitagskolumne. Aber der Onkel Kurz hat versprochen, dass er sich für nächsten Freitag Zeit nimmt.

Und dann kommt auch wieder ein Kolümchen.

Freitag, 25. Oktober 2013










Zeit Phänomene
von Kevin Kurz

Vom Gleich, Sofort, Später und Schau´n wir mal.

Ja, ist ja schon was Eigenes – das mit der Zeit und dem Gefühl. Haben die Leute ja ganz unterschiedliche Zeit-Gefühle. Kann der Kevin ja nicht oft genug betonen.

Neulich hat ja die Tante Ursula gerufen: „Kevin, komm mal, der Gemeinschaftsraum muss dringend aufgeräumt werden.“ Hat der Kevin fröhlich gerufen: „Sofort!“ Und als er dann so zwei Stündchen später gekommen ist, war die Tante Ursula irgendwie sauer. Hat der Kevin nicht verstanden. Ist doch sofort gekommen. Hat er sich mit ´ner guten Tasse heiße Schokolade mit der Tante Ursula und den Mädels zusammengesetzt und das mal beplaudert. Und dabei ist rausgekommen, dass die unter sofort was ganz anderes verstehen als der Kevin.

Freitag, 18. Oktober 2013





Mädels sehen Staub…

…wo der Kevin nicht mal auf die Idee käme, welchen zu suchen. Ja. Z.B. unter oder hinter Schränken. Oder sogar oben drauf. Wo du nur mit ´ner Leiter hinkommst. 
Die sind richtige Staubschnüffler. Und wenn die den dann gefunden haben – dann malen die nicht darin. Nee, die wischen den weg. 
Muss der Kevin sich immer neue Ecken suchen, wo er sein Staub-mal-Brett versteckt. Kennt Ihr? 
Ja, hat der Kevin so einen schönen alten Spiegel, den legt er so flach hin. Und nach ein paar Tagen kannst du da so richtig schön drauf malen – wenn nicht die Tschackeline vorher vorbei gekommen ist. Mit dem Staubwedel. Hat der Kevin sich ausgebeten, dass auf seinem Spiegel nicht mehr gewischt wird. Fällt der Tschackeline so richtig schwer.

Freitag, 11. Oktober 2013


 

Chefchen sein ist schwer… 

…, ja, weiß der Kevin. Ist ja selber Kindergartenchef. Mit all der Verantwortung und manchmal auch diese Einsamkeit an der Spitze. 

Und deswegen beschäftigt den Kevin das mit dem Onkel Bischof da in dem katholischen Kindergarten in Limburg. Hat der mein Mitgefühl. Kennt der Kevin von früher.

Wenn die Tante Ursula mit drohender Stimme gefragt hat: „Wer war am Schokoladenkuchen?“ Hat der Kevin früher erst mal schnell die Hände hinter den Rücken gesteckt und vorbeugend, also so vorgebeugt in Erwartung eines Donnerwetters, schon mal gerufen: „Ich war´s nicht!“ Und dann kam immer diese peinliche Prozedur mit vor den Spiegel gehen und in Kevins Schokolade verschmiertes Gesicht schauen. Ja und dann hat der Kevin früher erst mal viele Ausreden erfunden. Dass der Kuchen ihn angefallen hat. Oder er einem anderen Kind („Weiß nicht mehr Wer.“) die Hand gegeben hat und wohl so die Schokolade an ihn gekommen ist. War halt nie der Kevin Schuld. Immer die Umstände. Gab trotzdem Stress.

Freitag, 4. Oktober 2013










War ja Tag der Einheit… 

Ja, mag der Kevin, Feiertage. Und besonders gestern – Tag der Einheit. Ist doch was Schönes, so die Einheit feiern.

Hat die Tschackeline mal für den Kevin nachgeschaut, im Duden. Steht da: Einheit - in sich geschlossene Ganzheit, Verbundenheit; als Ganzes wirkende Geschlossenheit, innere Zusammengehörigkeit.

Oh, findet der Kevin toll. So verbunden sein, so innerlich zusammen gehören. Ist was für so ein Gemeinschaftswesen wie den Kevin. Fühlt er sich sowieso immer der ganzen Welt verbunden. Ja, den Leuten und den Tierchen und den Bäumchen und so. Und das feiern dann die Leute, am Tag der Einheit. Toll.

Hat der Onkel Kurz gesagt: Kevin, du hast ein Wort geschlabbert. Das heißt Tag der DEUTSCHEN Einheit.

War der Kevin erstaunt. Wie, nur die Deutschen fühlen sich dann verbunden? Und der Rest der Welt? Hat der Onkel Kurz dem Kevin fast den ganzen Tag verdorben. Was soll das denn für ein Feiertag sein?

Donnerstag, 26. September 2013







  

Ist jetzt wieder Alltag 

Ja, Leben geht ja weiter. Mit oder ohne Tante Merkel. Muss sich der Kevin wieder um seinen Kindergarten kümmern. Ja. Grießbrei und Kakao beschaffen. Spiele organisieren. Mit den Kindern plaudern – mal wieder über was anderes als Politik. Wobei die ja wichtig ist. Ist aber ´ne andere Geschichte. 

Auf jeden Fall, muss der Kevin sich mal wieder kümmern.

Mittwoch, 25. September 2013

Die Wahl ist gelaufen…


Ja, sagen die Leute ja so: Ist die Wahl gelaufen.

Fragt sich der Kevin nur, wohin? Und warum?

Ist die vielleicht weggelaufen, als sie das Ergebnis gesehen hat? Vor Verzweiflung?

Oder ist die zu den Leuten hingelaufen. Um die zu fragen, was sie denn da gemacht haben? Weiß der Kevin nicht. Zu ihm ist keine Wahl gekommen.

Auf jeden Fall, hat sich der Kevin dann doch gefreut. Hat ja das WIR gewonnen. Zwar knapp, aber immerhin. Klar, hätte der Onkel Steinbrück noch ein paar Prozentchen mehr haben können. Aber reichen tut´s – für einen Kanzler Onkel Steinbrück.

Donnerstag, 19. September 2013










Ist ja Wahlsonntag, in Kürze …

Freut sich der Kevin schon drauf. Geht er nämlich ins Wahllokal. Mit dem Onkel Kurz. Der ist nämlich Wahlvorstand.

Bürgerpflicht, sagt der immer. Findet der Kevin, ist doch eine Ehre. Ja, ist doch eine Ehre, in so einem Kneipenvorstand zu sitzen.

Hat der Kevin mal wieder was anderes verstanden. Hat ihm dann die Tschackeline erklärt.

Freitag, 13. September 2013



Innovation und Grießbrei

Ja, war der Kevin auf so ´ner Preisverleihung. Mit dem Onkel Kurz.


Was den Kevin darauf bringt, dass er das mit dem Verleihen nicht schön findet. Sollten die Leute schon ein bisschen mehr Vertrauen in ihre Wahl haben und den Leuten die Preise auch schenken. Und nicht nur ausleihen. Also wenn der Kevin mal einen Preis vergibt – so für die schönste Plaudertasche, zum Beispiel – dann lädt er zur Peisverschenkung ein. Aber das ist eine andere Geschichte.


Auf jeden Fall, da ging es um die innovativsten Firmen im Land.


Freitag, 6. September 2013


 

Fernsehduell…  

War ja großes Thema die Woche: 
Fernsehduell zwischen Tante Merkel und Onkel Steinbrück. 

Mag der Kevin ja eigentlich nicht – Duell. Machen die Jungs ja gerne, mit Stöckchen auf einander einhauen. Ist dem Kevin zu gefährlich. Könnte sich ja einer wehtun. 
Aber Plauderduell – das geht schon eher. Wenn die Leute nett und freundlich miteinander umgehen. Und sich was zu sagen haben.

Und der Kevin ist ja politisch interessiert, jaaa. Will der Kevin ja wissen, wie es mit dem großen Kindergarten Deutschland weitergeht.

Hat er sich also mit dem Onkel Kurz das angesehen. Die große Plauderei. So mit Chips und ´ner guten Tasse Kakao. War er ganz gespannt. War die Tschackeline auch dabei. Ist wichtig, kommt später.

Donnerstag, 5. September 2013

Vorankündigung

Hat der Kevin vom Fernsehen gelernt. Musst du immer vor-ankündigen, was kommt. Hat nix mit kündigen zu tun. Sondern mit vorher sagen, damit hinterher die Leute nicht sagen können, sie hätten von nix gewusst. Und dir die Freundschaft kündigen.

Also, ab jetzt plaudert der Kevin jeden Freitag so über die letzte Woche. Könnt ihr dann auch weitersagen: 

Freitag ist Plaudertag.

Und am Sonntag gibt´s immer mal wieder ein Märchen oder eine Geschichte aus Kevins Kindergarten. Wie gehabt.

Sonntag, 1. September 2013

Sternthaler - Grimmsche Märchen, nachgeplaudert von Kevin Kurz

Kennt Ihr bestimmt, oder? Armes Mädchen geht in die Welt, verschenkt zuerst ihr letztes Stück Brot, dann das Mützchen und so weiter, bis sie ganz nackisch dasteht. Und plötzlich regnet es „Sternthaler“ vom Himmel und sie hat ein wunderschönes Kleidchen an, mit dem sie alle Thaler einfängt. Schon zu Ende.

Findet der Kevin ja zum einen gut, dass du dich auch um andere kümmerst. Nicht immer nur an sich selber denken, neee.

Aber was passiert denn, wenn du dann am Ende nackisch und hungrig im Wald stehst und niemand schmeiß Thaler vom Himmel. Ja, dann siehst du ganz schön blöd aus, nackisch und kalt – im Wald. 

Findet der Kevin, muss in deinen Gedanken auch Platz für dich selber sein. 
Auch unterstrichen. Wollen die im Märchen, dass du daran glaubst, dass irgendjemand und sei´s der liebe Gott da oben, sich schon kümmern wird. Aber wenn nicht?

Sonntag, 18. August 2013

Verrückt und zum Glück nur selten irre

Ja, hat der Kevin ja versprochen, sich um das Profane zu kümmern. Hat er sich gedacht, kümmere ich mich mal um das Verrückte. 
Und sein Liedchen gesummt:

Kevin klein
ging ganz fein
in die bunte Welt hinein.
Glück und Mut
tun ihm gut
ist ganz wohlgemut.
Und das Leben lachet quer,
freut sich für den Kevin sehr.
„Wünsch Dir Glück!“
Sagt sein Blick,
„Sei auch mal verrückt!“
Nach der Melodie von "Hänschenklein" 

Ja, musst du dem Kevin nicht zweimal sagen. Ist der Kevin ja ein bekennender Verrückter.

Kennt Ihr doch, sich mal verrücken? Um einen neuen Blick-Winkel zu gewinnen? Kann der Kevin auch ganz schnell, jemanden verrückt machen. Nimmst du zum Beispiel drei Stühle, stellst sie in eine Reihe und dann ziehst du einen mit so ´nem quietschenden Geräusch ein bisschen weg.

Schon ist der Stuhl verrückt. 


Mittwoch, 14. August 2013

Das Profane

War der Kevin zum einen krank und zum anderen mit was Besonderem beschäftigt:

Wahlkampfunterstützung!

Wollte er dem Onkel Steinbrück und Rot-Grün helfen. Wegen seiner Rot-Grün-Schwäche. Hat aber niemand reagiert. Weder die Leute noch die Weltpresse. Und wenn keiner die Flurleutchen will - hat sich der Kevin gedacht: Hol ich die zurück, bis die Zeit reif für sie ist. Wird schon kommen, die Zeit der Flurleutchen.
Und bis dahin kümmert der Kevin sich wieder um das

Profane 

Ja, benutzt der Onkel Kurz gerne, das Wort. Hat sich der Kevin erst mal selber erklärt.
Pro – kennt er, kommt aus dem Latein. Bedeutet „für“. Ja und fane ist ja klar, die weht im Wind. Also „für die Fahne“. Also was Wichtiges, was Besonderes. Was du so vor dir her trägst.

Hat die Tschackeline mal wieder sehr gelacht. Und hat´s dem Kevin erklärt. Pro bedeutet auch „vor“. Und fane kommt wieder aus dem Latein. Und bedeutet heilig. Also „Vor dem Heiligen“. Also so eher was alltägliches. Eben nichts Besonderes. Ganz das Gegenteil von Kevins Erklärung.

Hat der Kevin erst mal gestaunt.

Dienstag, 6. August 2013

Kakao Rezept für Hitze

Trinkt der Kevin ja am liebsten ´ne gute heiße Schokolade. Sollst du ja auch bei warmem Wetter trinken - was Warmes. Ja, damit der Körper nicht so viel arbeiten muss. Beim aufwärmen. 
Hat der Kevin ein neues Rezept ausprobiert: 
Für Kakaopulver nimmst du so zwei mal fünf Blätter frische Minze, aus dem Garten. Wächst da. Abwaschen. Und als Milch nimmst du heißes Wasser. Übergießen. Ziehen lassen. Aber keine Sorge, die geht schon nicht weg. Sagen die Leute nur so, bei Tee-Kakao. 
Und jetzt kommts: Ganz viel Zucker rein und sanft umrühren. Bloß nicht schütteln!!! 
Ja, der Zucker ist gut für die Energie. Und Energie braucht der Kevin, bei all dem Schwitzen. Und dann immer schön in ganz kleinen Schlucken trinken. Im Schatten. 
Rumliegen, Kakao-Tee trinken und träumen. Das ist toll bei so schönem Wetter. Und wie ihr seht, mit ein bisschen Fantasie kannst du aus fast allem ´ne gute heiße Schokolade machen. Musst du dir eben ein bischen umstricken, die Wirklichkeit.
Und wenn der Kevin dann so im Kindergarten Garten liegt, nen guten Tee-Kakao auf der faulen Haut schlürft und sich wegträumt, dann ist das Leben mal wieder schön - so, wie es sein soll.
Wegträumen kennt ihr, oder? 
Ja, mal weg von den Sorgen. Weg vom Alltag. Dahin, wo es dir gut geht. Aber auch hier, in Kevins Kindergarten, ist ja weit weg. Von woanders aus gesehen. Also kann der Kevin auch hier bleiben und ist trotzdem weit weg. Aber ganz nah bei sich selber und dem Gutgehen. Wenn es klappt, das "Die-Sorgen-weg-träumen".
In dem Sinne - wünscht euch der Kevin immer eine gute heiße Schokolade in der Hand, einen frischen Wind im Segel eurer Träume und einen lieben Freund auf der faulen Haut neben euch.

Sonntag, 21. Juli 2013

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern…

Heut mal keine Politik...Sammelt der Kevin mal Kraft für die Woche...dann gehts weiter...

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder.
Geh doch in die Oberstadt, mach´s wie deine Brü-hü-hü-hü-der. 


Schönes Lied vom Onkel Degenhardt. Hat der Kevin vor kurzem mal wieder gehört.
Hat der Kevin sich über vieles gewundert. Schon immer. Was sind eigentlich Schmuddelkinder und wo ist diese ominöse Oberstadt? Und wieso sollst du mit bestimmten Kindern nicht spielen und mit anderen doch?
Ja, hat der Kevin den Onkel Kurz mal wieder befragt.
Hat der Kevin dann so verstanden: Viele Leute glauben, dass es bessere und weniger bessere Leute gibt. Und dass das davon abhängt, mit wem du abhängst. Oder von wem du abhängst. Und das dich das dann „besser“ macht, wenn du die kennst.

Sonntag, 7. Juli 2013

Zelte für die Schönen und Mächtigen

Ja, war der Kevin mit dem Onkel Kurz Zelte aufbauen. Zelte mag der Kevin ja. So Indianer und Ritter und so. Aber hat der Kevin gelernt, dass so ein Zeltbauer mehr als einen halben Tag am Tag arbeiten muss und trotzdem keinen Gutlohn hat. Bei denen reicht´s weder vorne noch hinten. Vorne nicht für die Miete und hinten nicht für den Feierabendkakao. Findet der Kevin eine Katastr…, also ganz schlimm.


Weiß der Kevin aber, dass die von Schwarz-Gelb jetzt wieder sagen würden, dass so ein Gutlohn die Wirtschaft ruinie.., also dass die davon kaputt gehen würde.


Ist der Kevin sofort zum Onkel Zapfhahn in seine Stammkneipe gegangen und hat den gefragt. Hat der gesagt, könnte er seinem Kellner ja nicht in die Augen schauen, wenn er dem nicht Gutlohn zahlen würde. Also so drei mal fünf Euro die Stunde. Und das seine Wirtschaft davon nicht kaputtgeht.


Denkt sich der Kevin, will er auch gar keine Wirtschaft, wo das Bier nur für die Schönen und Mächtigen fließt und alle anderen in die Röhre gucken. Muss so ´ne Wirtschaft halt so organisiert sein, dass es für alle reicht. Sind doch nicht die Leute für die Wirtschaft da, sondern die Wirtschaft für die Leute. Denkt sich der Kevin.


Und dann sagen die von Schwarz-Gelb, dass die Wirtschaft das frei regeln soll. Wegen der freien Marktwirtschaft.


Musste sich der Kevin erst mal von der Tschackeline erklären lassen.


Wie der Kevin das verstanden hat, soll da die Wirtschaft das selber regeln. Mit den freien Kräften. Und die Kräfte, wer immer das sein soll, hauen dann so lange auf die Leute ein, bis alles geregelt ist.


Aber geregelt für wen, fragt sich der Kevin. Kennt sich der Kevin ja ein bisschen aus mit Wirtschaft.


Ja, hat ja seinen eigenen Kindergarten, wo er sich um alles kümmern muss. Und geht ja auch regelmäßig zu seinem Stammtisch ins Runde Eck.


Und da ist der Kevin noch nie irgendwelchen „Kräften“ begegnet, die irgendwas regeln. Immer nur Leuten. Und leider oft auch dem Gier. Und das redet dann immer im Namen der Kräfte.


Findet der Kevin, dass die Leute sich lieber selbst drum kümmern sollen. Und nicht die Kräfte. Wird dann vielleicht ´ne Wirtschaft für die Leute draus. Wo die Leute was von haben, z.B. Gutlohn für Zeltbauer.


Das mit dem Gutlohn lässt dem Kevin nämlich keine Ruhe. Deswegen wird der Kevin ja auch Flurmännchen, aber das ist eine andere Geschichte.


Auf jeden Fall, hat der Kevin den Eindruck, dass es bei den Leuten von Schwarz-Gelb auch vorne und hinten nicht reicht. Vorne nicht mit der Gerechtigkeit und hinten nicht mit der Moral.


Samstag, 29. Juni 2013

Freundschafft…

Ist für den Kevin ja was ganz wichtiges – Freundschafft. Hat der Kevin dem Onkel Kurz gesagt, musst du mit zwei ff schreiben. Denkt sich der Kevin nämlich, kommt von schaffen. Sich einen Freund schaffen. Kannst du ganz verschieden machen, jaa… 




Zum Beispiel so virtuell, wie es der Kevin gemacht hat mit der Tschackeline und dem Motzi und so. Machen Kinder ja oft. Damit sie nicht so alleine sind. Nicht dass Ihr jetzt glaubt, der Kevin ist einsam… Nein! Aber der Kevin kann gar nicht genug Leute um sich haben, besonders, wenn es Freunde sind.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Kevin ist Spion…

Ja, hat der Kevin vom Onkel Snowden gehört. Ist ja quasi ein Kollege vom Kevin. Hat der zum einen was ausgeplaudert – kennt der Kevin sich mit aus. Mach ich oft selbst. 

Zum anderen ist der Kevin ja auch Agent. Jaaa…  

Kurz – Kevin Kurz, Ungeheimagent 005. Mit der Lizenz zum Plaudern. Und die heiße Schokolade bitte gerührt, nicht geschüttelt. Sollst du nicht machen, schütteln. Weder Kinder noch Schokolade. Höchstens das Händchen – und dann bitte ganz sanft. Aber das ist ´ne andere Geschichte.

Sonntag, 23. Juni 2013

Die Schönen und Mächtigen.

Jaaa, die haben sich ja vor kurzem mal wieder getroffen, in Berlin. Und über Neuland geplaudert. Fragt sich der Kevin, wer da die Schönen sind. Aber das ist eine andere Geschichte.

Auf jeden Fall, der Kevin, der war ja mit dem Onkel Kurz dieses Wochenende unterwegs. Ja, im Auftrag der Schönen und Mächtigen. Haben die den Onkel Kurz ganz schön genervt... Also, der Onkel Kurz hatte schon mal so Wölkchen, die ihm aus den Ohren herausgequollen sind. Aber zum Glück ist der Onkel Kurz ja besonnen. 

Hat nix damit zu tun, ob die Sonne scheint oder nicht. Nein, der Onkel Kurz trägt wie der Kevin die Sonne im Herzen. Und deswegen reagiert der auch immer ganz ruhig, auch wenn Sturm ist. Also so erklärt sich der Kevin das mit dem Wort "besonnen".

Donnerstag, 20. Juni 2013

Neuland

Muss der Kevin ganz schnell, bevor er in den Kindergarten radelt, noch was plaudern. Hat der Onkel Kurz aus der Zeitung vorgelesen. Dass die Tante Merkel Neuland entdeckt hat. Kennt der Kevin ja aus der Geschichte. Was passiert, wenn die Leute Neuland betreten. Der Onkel Obama hat ja auch schon Spione vorgeschickt.
Und da der Kevin ja auch ein Bewohner von Neuland ist, macht er sich schon Sorgen.
Hat sich der Kevin gedacht, bevor das so endet wie z.B. in Amerika. Das mit dem Neuland betreten. Schreibt er lieber gleich ein paar Wünsche an die neuen Besucher im Internet;
  • Neuland soll schubsfrei bleiben.
  • Freiheit für alle Nullen und Einsen. Und auch für die kleinen Nummern dazwischen.
  • Grießbrei für Alle.
Und das hat der Kevin dann gleich an den Eingang von Neuland gemalt. Und die Tschackeline hat´s dann auch noch geschrieben. Damit die Tante Merkel es auch lesen kann. Hofft der Kevin nur, dass lesen nicht auch Neuland für die Tante Merkel ist.
Also, der Kevin ist dann mal los und wünscht allen Bewohnern von Neuland viel Spass mit unseren Besuchern.

Dienstag, 18. Juni 2013

Mindestlohn


Ja, hat der Kevin in letzter Zeit viel drüber gehört, im Radio und aus der Zeitung und so. Musste der Kevin sich nicht erst erklären lassen. 

Nee. Ist Selbst-erklärend.

Ja, versteht der Kevin so: Mindestlohn ist das, was die Leute mindestens brauchen, um gut zu leben. 

Sonntag, 16. Juni 2013

Hat der Kevin einen Avatar, jaaa…

War der Kevin mit dem Onkel Kurz und einem lieben Freund vom Onkel Kurz vor ´ner Weile im Kino. Hat er „Avatar“ geguckt. Schöner Film, gewinnt mal das Gute. Gefällt dem Kevin.  

Ja und dann hat sich der Kevin von der Tschackeline erklären lassen, was denn eigentlich ein „Avatar“ ist.  

Spannend! Wie der Kevin das verstanden hat, kommt das aus dem Sanskri… also aus dem Altindisch. Und beschreibt, wenn ein Gott in die Welt der Menschen herabsteigt.  

Nicht, dass ihr glaubt, der Kevin wäre jetzt dem Größen-Wahn verfallen. Nein, der Kevin bleibt fein klein. 

Samstag, 15. Juni 2013

Tritt der Kevin aus dem Dunkel...

Foto: Gustav F. Kurz
Jaaa, kommt der Kevin mal raus...
Und alles weitere dann morgen. Wie immer Sonntags...
















Dienstag, 11. Juni 2013

Kevin bremst auch für Schildchen

Der Kevin ist ja auch Pilot. Jaaa. Hat der Kevin im Kaugummiautomaten-Jackpot gewonnen – seine Pilotenlizenz. 

Hat der Kevin mal wieder zwei mal fünf Cent reingeworfen und dann kam sie. Endlich. Die Pilotenbrille, mit angehängter Pilotenlizenz. Und seit dem fährt der Kevin durch die Stadt. Auf seinem Breit-Reifen-Dreirädchen. Klar, mit dem Onkel Kurz als Co-Piloten. 

Samstag, 8. Juni 2013

Warum ist die Banane krumm? Fragt der Kevin nicht mehr…

Ja, hat der Kevin früher ja auch immer gefragt, waruuuum… 

Macht der Kevin heute nicht mehr. Ja, wenn du z.B. eine Banane fragst, warum sie krumm ist. Dann denkt die sich vielleicht: Oh, bin ich falsch? Soll ich gerade sein? Und dann, je nachdem wie die Banane gestrickt ist, wird die ganz traurig oder schämt sich, weil sie denkt, sie sollte gerade sein. Oder sie wird wütend und brüllt zurück: Und du, warum bist du gerade und nicht krumm. Und schon hast du den schönsten Schlamassel.  

Mittwoch, 5. Juni 2013

So dunkle Tage…

Ja, die kennt der Kevin auch. Ging dem Kevin ja nicht immer so gut wie heute. Und auch heute geht’s dem Kevin nicht immer nur gut.
Und so Tage braucht´s auch, findet der Kevin. Gehören zum bunten Leben dazu.

Ja und da hat der Kevin dann sein Liedchen, dass er vor sich hin summt, an so Tagen: 


Maikäfer flieg,
die Seele ist im Krieg,
das Herz, das ist ein Kummerland
und Kummerland ist abgebrannt.
Maikäfer flieg,
die Seele ist…

Text © Gustav F. Kurz 


Sonntag, 2. Juni 2013

Auf der Leitung ins Zwischennetz

Ja, geht der Kevin jetzt online. 

Hat er sich von der Tschackeline erklären lassen. Kommt aus dem englischen. Heißt das „auf der Leitung“.

Hofft der Kevin, dass da niemand drauf steht. Passiert dem Kevin ja selbst manchmal. Und dann kann da ja nix durchgehen.


Samstag, 1. Juni 2013

Wo ist Onkel Herrman?

Plauder-Praktische-Betrachtungen von Kevin Kurz.
Herausgegeben von Gustav F. Kurz (Werk in Vorbereitung, eigentlicher Arbeitstitel:

Kommunikations-Theoretische-Überlegungen, aber wie Kevin eben ist…)

Ja, der Kevin fragt sich schon seit langem, wo und wer der Onkel Herrman ist. Kennt ihr den, den Onkel Herrman? Reden immer alle von ihm, aber der Kevin hat den noch nie gesehen.


Sagen die Leute z.B. „…man sollte mal“ oder „…man fühlt sich dann“ oder „…man kann das auch so sehen“. Ja, und dann fragt sich der Kevin, wer ist denn dieser man, also der Herr Man, von dem da alle reden? Der ist ja in aller Munde.


Freitag, 31. Mai 2013

Besser Leben

Schaut der Kevin ja auch Fernsehen – auch Werbung. Ja aber immer nur mit dem Onkel Kurz zusammen. Und da hat der Kevin so einen Spot gesehen.

Hat nichts mit spotten zu tun. Obwohl die manchmal jeder Beschreibung spotten. Nein, das sind so Werbefilmchen.

Auf jeden Fall, der war von REWE, der Spot. Kauft der Kevin auch manchmal da ein. Und die haben eine neue…, ja so eine Aussage Zeile. Die sie in alle Spots packen. Heißt jetzt: „Besser leben – REWE.“


In eigener Sache - Lebismus

Vor kurzem hat der Onkel Kurz mal wieder gelacht und gesagt: „Ach Kevin, Du bist Humanist, durch und durch. Bis in die Socken.“

Hat der Kevin erst mal nachgeguckt. Hat gestimmt, stand auf jeder Socke ein großes H. Der Onkel Kurz kennt den Kevin halt schon gut.

Ja und dann hat der Kevin sich von der Tschakkeline erst einmal erklären lassen, was Humanismus eigentlich ist.

Aschenputtel

Grimmsche Märchen, nachgeplaudert von Kevin Kurz
Ja, schon wieder so´n „Rette mich der Prinz!“ Märchen.


Hat der Kevin den Eindruck, als würden in Märchen alle Mädchen nur auf den Prinzen warten. Hofft der Kevin, dass das heute nicht mehr so ist.


Obwohl, wenn ich an die Tschackeline denke, kommen dem Kevin so Zweifel. Aber das ist eine andere Geschichte.


Also – Aschenputtel – kennt Ihr!? 


Töchterchen, reicher Vater, Mama stirbt, Papa heiratet wieder. Und da beginnt das Drama: Frau mit zwei Töchtern. Die will nun, dass es nur ihren Töchtern gut geht.

Dornröschen

Grimmsche Märchen, neugeplaudert von Kevin Kurz
Hat der Kevin sich erst einmal erzählen lassen. Ist ja so ein Märchen, wo nahezu alles schief geht, was schief gehen kann.

Kennt ihr, Dornröschen!?


Bekommt ein König nach langem Warten endlich ein Töchterchen. Freut er sich tierisch und lädt alle Untertanen ein. Zum Feiern. Darunter auch zwei Mal fünf plus zwei weise Frauen. Und eine lädt er nicht ein, weil er nicht genug goldene Tellerchen hat.


Da fängt´s ja schon an. Wär dem König Etiket…, also so starre, steife Verhaltensregeln, nicht so wichtig, wär das Märchen hier schon zu Ende.


Schneewittchen und die sieben Kevins

Grimmsche Märchen, nachgeplaudert von Kevin Kurz.


Kennt ihr, das Märchen. Mit dem schönen Schneewittchen und mit der bösen Königin, der Stiefmutter vom schönen Schneewittchen, und wie die das Schneewittchen vom Jäger hat ermorden lassen wollen. Weil der Blöde Spiegel behauptet hat, die sei die schönste im ganzen Land. Aber der Jäger hat das nicht übers Herz gebracht. Hat sie laufen lassen. 


Rotkevin und der böse Wolf

Grimmsche Märchen, neugeplaudert von Kevin Kurz.
Ja, kennt der Kevin ja auch Märchen. Als er z.B. das vom bösen Wolf gehört hat, hat er sich gedacht, wie das wohl auch ausgehen könnte. Beim Kevin würde das wohl so gehen:


Ja, besucht der Kevin die Oma im Wäldchen hinter seinem Bettchen. Warnen ihn alle vor dem bösen Wolf. Denkt sich der Kevin nichts dabei. Packt er seinen Korb aufs Breitreifen-Dreirädchen und radelt los. Wohlgemut. Und auf einer Lichtung begegnet er dem Wolf. Ja, hält der Kevin an und plaudert ein wenig mit ihm. Bekommt er mit, dass der Wolf ihn aushorchen will. Sagt der Kevin zum Wolf: “Du, wir können das so machen wie immer: Du frisst die Oma und dann den Kevin und dann geht’s doch blöd für dich aus. Mit dem Jäger und so. Oder du sagst mir, wo der Schuh drückt.“


Ja, hat sich der Wolf auf den Poppes gesetzt, sich hinterm Ohr gekratzt und nachgedacht.

Montag, 13. Mai 2013

Schnarchi und die faule Haut


Eines Tages war der Kevin gerade mit seinem Breitreifen-Dreirädchen auf dem Weg zum Kindergarten. Und da saß an der Ecke ein kleiner Junge. Der sah gar nicht glücklich aus. Und wie der Kevin halt so ist, hat er angehalten und gesagt: „Hallo, ich bin der Kevin. Hast Du Lust auf eine heiße Schokolade?“
Der Kevin hat nämlich immer eine heiße Schokolade bei sich, für den Notfall. Und heiße Schokolade hilft meistens. Und da huschte auch schon so ein ganz kleines Lächeln über das Gesicht von dem Jungen und der sagte: „Ohhh, ja.“